Arvid wünscht sich ein ganz normales Leben - so wie alle Jungen zu seiner Zeit. Aber er ist ein Hirtenjunge und verbringt seine Tage vor den Toren der Stadt.

Bis er Maria und Josef trifft, die in der überfüllten Stadt keine Unterkunft finden und er eine Nacht erlebt, die alles verändert.

 

Für Kinder ab 10 Jahren

Wenn nur diese Römer nicht wären! Dann hätte Arvids Vater nicht seinen ganzen Besitz verloren und Arvid müsste nicht vor den Toren von Betlehem sitzen und Schafe hüten. Viel lieber würde er in die Synagogenschule gehen. Zum Glück gibt es seinen besten Freund Nathan. Doch treffen können sie sich nur heimlich. Nathans Vater sieht es gar nicht gerne, wenn sein Sohn mit einem Hirten spielt.

 

Wenn diese Römer nicht wären, dann gäbe es keine Volkszählung. Nur weil der Kaiser mehr Steuern will, ist ganz Israel unterwegs.
Das kümmert Arvid wenig, bis er ein junges Paar sieht, das keine Unterkunft findet. Dabei ist die Frau hochschwanger.

 

Wenn nur dieser Streit mit Nathan nicht wäre! Dann hätte Arvid nicht so schlechte Laune und dem jungen Paar geholfen. Soll sie ihr Kind auf der Straße bekommen? Das will Arvid dann doch nicht zulassen. Um zu helfen, braucht er Nathan. Aber der ist nirgends zu finden.

Coverdesign Eva Schlosser - summerspring.deviantart.com

 

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